British Columbia: Jagd auf Grizzly Bären verboten

British Columbia: Jagd auf Grizzly Bären verboten
 
Die Regierung der kanadischen Provinz British Columbia hat die Jagd auf Grizzly-Bären verboten. In Gesprächen mit Bewohnern der Provinz im vergangenen Herbst habe sich gezeigt, dass die Jagd nicht mit ihren Vorstelllungen und Werten vereinbar sei. 78 Prozent der Befragten wünschten ein Ende der Jagd. Die Frühjahrs-Jagdsaison sollte am 1. April starten, das Verbot gilt ab sofort für Einheimische und für Besucher in British Columbia. Die Regierung sieht dies als einen ersten Schritt zum Schutz der Tiere. Die in der Provinz heimischen First Nations dürfen die Bären weiterhin für soziale Anlässe, Zeremonien oder vertragliche Pflichten und Rechte jagen. Die Zahl der an der kanadischen Westküste lebenden Grizzlies wird auf rund 15.000 geschätzt.
 
Quelle: Travel One 20.12.17

Northwest Territories: Dempster Highway bis Tuktoyaktuk am Arktischen Ozean durchgehend befahrbar

Northwest Territories: Dempster Highway bis Tuktoyaktuk am Arktischen Ozean durchgehend befahrbar
 
Nach jahrelanger Bauzeit ist die Verlängerung des Dempster Highways in den kanadischen Northwest Territories ab Inuvik über 138 km in nördlicher Richtung bis zur Siedlung Tuktoyaktuk an der Nordküste Kanadas nun endlich fertiggestellt. Am 15. November 2017 wurde der noch namenlose Highway offiziell eröffnet. Er ist die erste ganzjährig befahrbare Straße zum Arktischen Ozean und damit die erste, die Kanadas Küsten auf dem Landweg miteinander verbindet. Reisende kommen ab sofort in den Genuss, mit Mietwagen oder Wohnmobil bis zur Beaufortsee zu gelangen. In Tuktoyaktuk wird bereits mit Hochdruck am Ausbau der touristischen Infrastruktur gearbeitet. Der neue Streckenabschnitt der Allwetterstraße war bisher nur im Winter als Eisstraße zu befahren. Wer noch einmal wie ein waschechter Trucker auf der Ice Road entlang des Arktischen Meeres unterwegs sein möchte, dem bleibt die Ice Road nach Aklavik. Ausgangspunkt ist auch hier Inuvik.

Quelle: Denkzauber 14.12.17 

Quebec: Termin 2018 Pow-Wow in Manawan

Quebec: Termin 2018 Pow-Wow in Manawan

Manawan hat den Termin für seinen jährlichen Pow-Wow festgelegt: Vom 5. bis 7. August 2018 erwartet das Dorf der Atikamekw wieder Hunderte von Gästen aus der eigenen Nation, anderen indianischen Nationen, sowie von Nicht-Indigenen. Traditionell gibt es Pow-Wow Trommelgruppen sowie Tänzer und Tänzerinnen, die sowohl in einem Wettbewerb gegeneinander antreten, als auch für gute Zwecke singen, trommeln und tanzen. Auch wird es wieder offene Runden geben, bei denen alle Gäste dazu eingeladen sind, mitzutanzen. Da der Pow-Wow von Manawan als einer der authentischsten gilt, werden wieder Trommler und Tänzer*innen aus allen Teilen Kanadas dabei sein.
 
Quelle: Culture Mondial 03.12.17

British Columbia: Passagierfähre Victoria Clipper ab Februar 2018 von Victoria nach Vancouver

British Columbia: Passagierfähre Victoria Clipper ab Februar 2018 von Victoria nach Vancouver
 
Victoria Clipper gibt offiziell die neue Passagierfährverbindung vom Zentrum Victorias auf Vancouver Island in das Zentrum von Vancouver am Festland bekannt, Beginn ist Februar 2018. Der Hochgeschwindigkeitskatamaran wird eine Hafen zu Hafen Verbindung der beiden Städte in unter drei Stunden anbieten, für eine optimale Sicht auf das Meer sorgen die großen Panoramafenster, komfortable Sitze mit verstellbarer Lehne, Sitzplätze an Tischen für Gruppen und Familien, Bordküche und Bar mit regionalen Produkten und verschiedene Sonnen- und Aussichtsdecks werden angeboten. Das Fährschiff bietet drei unterschiedliche Sitzkategorien an, 303 Plätze in der Economy, 180 in der Vista und 96 in der Comfort, mit einer Gesamtkapazität von 550 Passagieren.
Geplanter Fährplan:
09.00h ab Vancouver Hafen, 12.00h an Victoria Innerer Hafen, retour 18.00h ab Victoria, 21.00h an Vancouver.
 
Quelle: Tourism Victoria 09.11.17

Manitoba: Churchill, Eisbären & Wandmalerei

Manitoba: Churchill, Eisbären & Wandmalerei 

Gemeinsam mit dem Fremdenverkehrsamt von Manitoba bringt die PangeaSeed Foundation 15 internationale Künstler nach Churchill. Mit dem Projekt  „Sea Walls: Artists for Ocean“ wird die Eisbären-Hauptstadt der Welt mit grandiosen Wandmalereien verschönert und gleichzeitig den Weltmeeren eine Stimme verliehen.
Die gefeierte Künstlerin Kal Barteski aus Winnipeg, Manitoba, ist Kuratorin des Projekts und hat 16 Künstler eingeladen, während des 10-tägigen Aufenthaltes in Churchill 16 Wandmalereien zu gestalten.
Obwohl im Mai durch verheerende Regenfälle die Bahnverbindung nach Churchill für unbestimmte Zeit eingestellt werden musste, wurde das Projekt im Juni nicht abgesagt. Auch wenn die Herausforderungen enorm waren, den gesamten Künstlerbedarf nach Churchill zu bringen, gelang es durch die tatkräftige Unterstützung der Bevölkerung, das Projekt zu verwirklichen.
In den Wandmalereien werden die Geschichte der Provinz und deren Öko-Systeme Tundra, Taiga und nördlicher Nadelwald sowie das arktische Meer dargestellt.
Kal Barteski, Gründerin von Polar Bear Fund und berühmt für ihre Eisbärengemälde, sagt: „Die Eisbären sind direkt betroffen von der Erderwärmung, weil das Eis, ihr natürlicher Lebensraum, immer mehr schmilzt. Aufgrund dieses Lebensraumes werden Eisbären auch als Meeressäugetiere betrachtet. Deshalb ist die Zusammenarbeit mit Sea Walls so wichtig. Wir wollen so Aufmerksamkeit für das Problem durch unsere Kunst erzielen“.
 
Quelle: ChrisD Winnipeg News 24.06.17

Manitoba: Winnipeg - Churchill VIA Rail Bahnlinie des Hudson unterbrochen

Manitoba: Winnipeg - Churchill VIA Rail Bahnlinie des Hudson unterbrochen
 
Überschwemmungen der letzten Wochen haben leider dramatische Schäden an der Bahnstrecke nach Churchill verursacht. Daher ist die zweitägige Zugverbindung von VIA-Rail Canada, die normalerweise 2 x pro Woche durchgeführt wurde, auf unbestimmte Zeit unterbrochen. Peter Touesnard, Chief Commercial Officer des Schienenbetreibers OmniTRAX, bezeichnet die Schäden als noch nie da gewesen und katastrophal. An 19 Stellen wurde der Bahndamm streckenweise komplett weggespült, 5 Brücken ganz zerstört, 30 weitere Brücken, 600 Wasserdurchlässe und andere Strukturen unter den Schienen müssen begutachtet und strukturell bewertet werden, was an sich schon einige Wochen in Anspruch nehmen wird. Man erwartet, dass die Erneuerung nicht vor dem Winter abgeschlossen werden kann, möglich, dass die Zukunft des Schienenstrangs, der komplett durch die Wildnis führt, insgesamt in Frage gestellt werden muss. Zahlreiche Orte an der Strecke im Norden, die alle keinen Straßenanschluss haben und durch die Bahn versorgt wurden, müssen entsprechende Notprogramme ausarbeiten, in jedem Fall ist von touristischer Seite der Besuch bei den Eisbären in Churchill an der Hudson Bay per Zug storniert und nur per Flug von Winnipeg aus möglich.
 
Quelle:  travelmanitoba, omnitrax 12.06.17
  Buchberggasse 34; 3400 Klosterneuburg; Österreich   +43 2243 / 25994   office@canadareisen.at / office@amerikareisen.at