Florida: Warum es Burger Restaurants auf einsame Inseln zieht

Florida: Warum es Burger Restaurants auf einsame Inseln zieht
 
„Floribbean Cuisine” – dieser Bezeichnung begegnen Florida-Urlauber angesichts des starken kubanischen Einflusses in Sachen Esskultur ziemlich oft. Doch auch Spanier und Franzosen haben der Küche des Sunshine States ihren Stempel aufgedrückt. Kein Wunder, dass sich so manches Burger Restaurant da auf eine einsame Insel zurückgezogen hat – mit „Tapeten“ aus Dollarscheinen.
So passiert auf dem kleinen Cabbage Key, eine von über 400 teils unbewohnten Inseln rund um Fort Myers im Südwesten Floridas, die ausschließlich mit dem Boot erreichbar sind. Der Ausflug dorthin lohnt sich vor allem für einen Besuch des Cabbage Key Old House Restaurants. Denn hier kommen Gäste in den Genuss der berühmtesten Cheeseburger Floridas. Country- und Pop-Legende Jimmy Buffett pflegte hier jahrelang seinen „Cheeseburger in Paradise“ zu essen und schrieb gleich noch einen Hit darüber, den bis heute jedes Kind mitsingen kann. Besonders beeindruckend sind Decken und Wände, denn sie sind mit unzähligen Dollar-Noten verziert und sorgen so für ein unverwechselbares Ambiente. Wer sein Mittagessen unterwegs selbst fängt, der kann sich dieses im Old House Restaurant zubereiten lassen.
Fangfrischer Fisch, jeden Tag, das ganze Jahr über – dafür steht die Nordwestküste des Sunshine States am Golf von Mexiko. Die Stadt Panama City Beach hat sich hier über die Jahre den Titel „Seafood Capital of the World“ erarbeitet. Von Oyster Bars über Fish Tacos bis Fine Dining sind der Fantasie kaum Grenzen gesetzt. Es vermischt sich dabei nicht nur der Way of Life Floridas mit dem entspannten Lifestyle der nahen Südstaaten, sondern auch die Kulinarik ist von beiden Regionen inspiriert: So finden sich viele Cajun-Restaurants in Panama City Beach, mit Einflüssen der Küche der Nachfahren französischer Siedler im nahen Louisiana.
Etwas weiter südlich, im historischen Teil von Tampa, Ybor City, liegt die Geburtsstätte des Columbia Restaurants – das älteste Restaurant Floridas und gleichzeitig das größte spanische Lokal weltweit. Seit seiner Eröffnung im Jahr 1905 ist es im Familienbesitz und die heutigen Betreiber führen es bereits in vierter und fünfter Generation. Der kubanische Einfluss auf die Speisen und die nächtliche Flamenco-Show sind ein absolutes Muss.
Kunterbunt geht es auch im Nordosten Floridas zu. Zuerst Frankreich, dann Spanien, Großbritannien, erneut Spanien, dann die Patrioten von Amelia Island, Green Cross of Florida, dann Mexiko, auch die Konföderierten Staaten von Amerika und zuletzt selbstverständlich die Vereinigten Staaten. Seit 1562 stand Amelia Island unter der Herrschaft von nicht weniger als acht Flaggen – ein US-Rekord. Berühmtheit erlangte die Insel zudem als Geburtsort der modernen Shrimp-Industrie. Bis zu 80 Prozent aller süßen, weißen Florida-Shrimps kamen von hier. Beides zusammen wird vom 4. bis 6. Mai 2018 im „Isle of Eight Flags Shrimp Festival“ zelebriert. Eingeläutet von einer großen Piratenparade gibt es neben der Wahl zur Miss Shrimp auch einen Shrimpboot-Dekorationswettbewerb.
 
Quelle: Lieb Management & Beteiligungs GmbH 19.04.18

Tennessee: Festival-Sommer im Musikstaat

Tennessee: Festival-Sommer im Musikstaat

Frühling und Sommer sind Festivalzeit in Tennessee. Nirgendwo gibt es mehr Live-Veranstaltungen als im Musikstaat der USA – von klein und traditionsbewusst wie das Bristol Rhythm & Roots bis gigantisch wie das CMA Fest der Country Music in der Hauptstadt Nashville. Die Mega-Festivals von Tennessee bringen Weltstars auf ihre Bühnen. Memphis in May, in vier Teilen an den Wochenenden vom 4. bis 28. Mai, präsentiert auf seinem Beale Street Music Festival zum Auftakt David Byrne von den Talking Heads und den 12fachen Grammy-Gewinner Jack White – beide am 5. Mai.  Fans von Gegrilltem kommen vom 16. bis 19. Mai auf dem World Championship Barbecue Cooking Contest auf ihre Kosten, der Weltmeisterschaft des Barbecue-Brutzelns als Teil von Memphis in May.
Das CMA Music Fest, weltweit größtes Country-Music-Ereignis vom 7. bis 10. Juni in Nashville, glänzt mit rund 350 Acts. Auf elf Bühnen hört man Klassiker wie die Bellamy Brothers und das jüngst in die Country Music Hall of Fame aufgenommene Bluegrass-Idol Ricky Skaggs, Mainstream-Megastars des Country wie Kelsea Ballerini, Brad Paisley, Carrie Underwood und Keith Urban, aber auch viele Newcomer. An die 100.000 Besucher werden erwartet.
Gleichzeitig auf einem Feld bei Manchester eine Autostunde weiter südlich, lässt das Open-Air-Spektakel Bonnaroo Erinnerungen an Woodstock aufleben – mit Eminem, The Killers und Muse. Das große Stadtfest Riverbend in Chattanooga vom 8. bis 16. Juni hat unter 100 Künstlern auch Hank Williams Jr. gebucht.
Doch Tennessee hat damit noch lange nicht genug. Zum Nationalfeiertag am 4. Juli gastiert in Nashville der Platin-Künstler Chris Young bei freiem Eintritt. Bristol lockt zum Rhythm & Roots vom 21. bis 23. September mit traditionellem Country. Das Pilgrimage Music & Cultural Festival in Franklin bei Nashville bringt am 22. und 23. September Americana-Sounds auf die Bühne. Und in Nashville geht es auf dem Americana Festival vom 11. bis 16. September ebenfalls um vorwiegend nichtkommerzielle Musik von Bluegrass bis schlichtem Rock im Stil der 1960er-Jahre.
Und schließlich gibt es jede Menge kleiner und kleinster Festivals. In Tennessee kommt kein Stadtfest ohne Live-Musik aus, und davon gibt es hunderte. Sie bieten an jedem Wochenende irgendwo im Staat beste Möglichkeiten, nicht nur absolut ursprüngliche Sounds aus dem Herzland amerikanischer Musik zu hören, sondern auch Einheimische kennen zu lernen. Sie sind es, und erst in zweiter Linie Touristen, die mit ihrer Musikbegeisterung den Sommer der Musik tragen. Denn Tennessee ohne Musik wäre für sie einfach undenkbar.

Quelle: Tennessee Tourism 18.04.18

Georgia: Auf Kings Spuren

Georgia: Auf Kings Spuren

Der neue Footsteps of Dr. Martin Luther King Jr. Trail verbindet Besucher mit Georgias Bürgerrechtsgeschichte. Georgia Tourism gibt die offizielle Eröffnung des Georgia’s Footsteps of Dr. Martin Luther King Jr. Trails bekannt. Dieser wurde in Kooperation mit dem The King Center in Gedenken an den 50. Todestag des bekannten Bürgerrechtlers ins Leben gerufen und lässt Reisende durch fesselnde und informative Erlebnisse an Georgias Rolle in der amerikanischen Bürgerrechtsgeschichte teilhaben. Auf der selbstgeführten Tour entdecken Besucher Plätze im Bundesstaat, die das Leben von King und seiner Familie sowie seinen Werdegang zum Anführer der Bürgerrechtsbewegung maßgeblich prägten. Interessierte reisen beim Besuch von Kirchen, Gerichtsgebäuden, Schulen, Museen und weiteren Sehenswürdigkeiten zurück in die Vergangenheit und erfahren, wie dort Geschichte neu geschrieben wurde. 
Der "Georgia's Footsteps of Dr. Martin Luther King Jr. Trail" bietet Reisenden aus aller Welt die Gelegenheit, Georgia zu entdecken und somit auch Orte, die während der Bürgerrechtsbewegung in diesem Land einen wichtigen Beitrag leisteten. Die historischen Stätten entlang des Trails werden ohne Zweifel Besucher dazu inspirieren, mehr über Dr. Kings Erbe zu erfahren und dieses weiter zu führen,“ sagt Gouverneur Nathan Deal. Auch die Tochter der Bürgerrechtsikone, Dr. Bernice A. King, freut sich: “Wir sind überaus begeistert über den Footsteps of Dr. Martin Luther King Jr. Trail. Dieser Weg ist eine Möglichkeit in den Fußspuren von Mut, Liebe, Aufopferung und eiserner Hingabe an die Menschlichkeit zu wandeln.“
Der Trail führt Besucher in acht Städte und zu 28 Schauplätzen in ganz Georgia, an denen wichtige Ereignisse und Anführer das soziale Leben der Afro-Amerikanischen Bevölkerung grundlegend änderten. Zu diesen zählen unter anderem:
.) Albany Civil Rights Institute, Albany: Das Institut beherbergt ein Museum, Forschungszentrum und die sanierte Old Mount Zion Baptist Church, die einst Heimat des Albany Movements war.
.) Dorchester Academy Boys' Dormitory, Midway: Das Wohnheim der ehemaligen Schule für Afro-Amerikanische Kinder diente der Southern Christian Leadership Conference (SCLC) dazu, Aktivisten und Anführer während der Bürgerrechtsbewegung auszubilden.
.) First African Baptist Church, Dublin: Die Kirche wurde 1867 gegründet. Das heutige historische Gebäude wurde 1914 errichtet und ist Dublins älteste Afro-Amerikanische Kirche. 1944 unterstützte der Colored Elks Club of Georgia einen Redewettbewerb in der Kirche, den Martin Luther King Jr. gewann. Der damals 15-Jährige hielt eine Rede mit dem Titel “The Negro and the Constitution.”
.) Martin Luther King, Jr. Statue am Georgia State Capitol, Atlanta: Die fast 2,5 Meter hohe Bronzestatue von Martin Luther King Jr. wurde am 28. August 2017 vor dem Georgia State Capitol eingeweiht. Sie steht auf einem Sockel, der mit Granit aus Georgia gefertigt wurde und blickt auf die Liberty Plaza. Entworfen hat Kings Ebenbild der in Atlanta ansässige Bildhauer Martin Dawe von den Cherrylion Studios.
.) Prince Hall Masonic Temple, Columbus: Der Tempel war Schauplatz einer Rede, die Martin Luther King Jr. in seinem ersten Jahr als Präsident der SCLC vor einem Publikum mit mehr als 1.000 Menschen hielt.
 
Quelle: LMG Management GmbH 16.04.18

Long Island: Die Pflanzenwelt entdecken & verstehen

Long Island: Die Pflanzenwelt entdecken & verstehen 

Am 28. und 29. April findet das Arbor Day Family Festival im Planting Fields Arboretum State Historic Park in Oyster Bay, Long Island, statt. Schon zum 28. Mal wird dieses beliebte Familienfest ausgerichtet und in den Vorjahren zählten die Veranstalter regelmäßig mehr als 15.000 Besucher. Es soll nicht nur für Unterhaltung bei Groß und Klein sorgen, sondern hat darüber hinaus auch einen wichtigen Bildungsauftrag: Seine Besucher sollen für Umweltthemen sensibilisiert werden und erhalten dazu viele wissenswerte Informationen. Es werden spannende Aktivitäten für alle Altersgruppen angeboten, so zum Beispiel Kinderschminken und ein Streichelzoo für die Jüngsten aber auch Karikaturisten, Live-Musik und man kann die in die Gärten integrierten Modelleisenbahnen der Long Island Railway Association bestaunen. Unterhaltung für die ganze Familie versprechen außerdem Johnny Peers & the Muttville Comix bei ihrer Zirkusshow! Peers und seine mehr als ein Dutzend Hunde demonstrieren den Besuchern dabei tolle Tricks und zeigen, wie clever und flink die vierbeinigen Artisten sind. Das Fest findet an beiden Tagen von jeweils 11:00 bis 16:00 Uhr statt, der Eintritt kostet personenunabhängig je Fahrzeug 20 US-Dollar. 

Quelle: Discover Long Island 11.04.18
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